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die Hauptstraße in Richtung Plauen von Thossen kommend in Richtung Reuth das Rittergut Blick auf Tobertitz
+++ AKTUELLES AUS TOBERTITZ +++
www.tobertitz.de
 
 
+ Tobertitzer bauen eine Bank um die Linde +
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Der Heimatverein und die Feuerwehr Tobertitz haben eine Bank um die Linde aufgestellt.Wir finden, sie ist sehr gut gelungen. Ein herzliches Dankeschön an Alle, die daran mitgearbeitet haben. In den nächsten Tagen soll noch der Boden angeglichen werden.
Wollen wir hoffen, dass uns diese Bank recht lange erhalten bleibt und so manchen Wanderer und Radfahrer zu einer Rast in unserem Ort einlädt.
Fotos: B.M.
 
+ Neues Bushäuschen-Dach +
Tobertitzer Dachdecker spendiert Kommune 1100 Euro
Tobertitz. Der Gemeinderat Reuth hat am Dienstag einen Auftrag vergeben, der zu diesem Zeitpunkt längst erledigt war. Es ging um die Dachreparatur am Wasser geschädigten Bushäuschen im Ortsteil Tobertitz. Der ansässige Dachdeckermeister Dirk Hermann hatte die Instandsetzung kurzerhand erledigt, statt des bisherigen Pappdaches ein so genanntes Prefa-Dach mit bruchfesten Schindeln gedeckt. Die Rechnung über 1700 Euro hatte die Kommune bereits mit 600 Euro beglichen, den "Rest" wollte der Firmenchef als Spende an die Gemeinde verstanden wissen. Für ihn stellt das neue Dach des Bushäuschens ein Vorzeigeprojekt vor seiner Haustür dar. (ach)

Bericht aus der "Freien Presse" von Mittwoch, dem 17. Mai 2006
 
+ Gesamtes Dorf hilft mit +
Ausnahmezustand beim Fest der SG Tobertitz - Frauen backen mehr als 50 Kuchen
 

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Tobertitz. Genau 261 Einwohner zählt der Reuther Ortsteil Tobertitz nach der aktuellen Gemeindestatistik, nachzulesen im Internet unter der Adresse: www.reuth-vogtland.de. Beim Dorffest zum 50-jährigen Bestehen der Sportgemeinschaft am Wochenende im Festzelt schien es mitunter, als hätte sich mancher der Tobertitzer für die Feier geklont, so dicht gedrängt saßen die Leute an den Tischen.
Zwei Jahre haben die Vorbereitungen für das große Jubiläum in Tobertitz in Anspruch genommen. Zahlreiche Attraktionen und Programmpunkte über vier Tage sowie ein geradezu bombiges Sommerwetter garantierten den Erfolg der Tobertitzer. "Unser Aufwand hat sich gelohnt", resümierte Ekkehard Seifert, der Vorstandsvorsitzende der SG, nach dem Festwochenende, "wir sind rundum zufrieden."
Möglich wurde dieser Erfolg, weil alle Tobertitzer an einen Strang zogen. Seifert: "Die Arbeit ruht auf allen Schultern." Dabei haben sich nicht nur die 110 Mitglieder der SG ins Zeug gelegt, sondern ebenso sie vom Feuerwehr und Heimatverein. Zum Beispiel für die Kuchentheke. Rund 40 Frauen hatten genau 53 leckere Kuchen und Torten bebacken, so dass den Gästen an der Theke das Wasser im Mund zusammenlief, die Auswahl indes schwer fiel. "Das Backen funktioniert bei uns immer gut", berichtete Brigitte Meier.
Auch das Programm konnte sich sehen lassen. Beim traditionellen leichtathletischen Dreikampf am Donnerstag etwa verzeichnete die Sportgemeinschaft mehr als 30 Teilnehmer in Altersklassen zwischen drei und über 60 Jahren. Am Freitag kam ihnen das Eröffnungsspiel der Fußball-WM zugute. Das Spiel wurde live übertragen und bescherte ein proppevolles Zelt. Für die anschließende Festsitzung fanden viele ehemalige Mitglieder wieder den Weg zurück nach Tobertitz.
Der Samstagnachmittag gehörte des Fans der Volksmusik: Die Lachtaler, André, der klaane Blitz sowie die Krebeser Stimmungskanonen heizten den von der Sonne sowieso gut gewärmten Besuchern im Festzelt mächtig ein. Abends kamen die Freunde moderner Musik mit der Band "Bross" auf ihre Kosten. "Eine Super-Band", schwärmte Seifert, und Brigitte Meier berichtete von vielen Besuchern, die erst den Weg nach Hause fanden, als der Morgen längst nicht mehr graute, sonder die Sonne hoch am Himmel stand.
Den Höhepunkt aber hatten sich die Tobertitzer für den Sonntag aufgespart: ein sportlicher Nachmittag, auf die Beine gestellt von SG-Urgestein Lothar Sachs. Der war schon mit dabei, als 1956 die Enthusiasten die Turnertradition der 20er Jahre im Goldbachtal wiederbelebten.
Sachs ließ für die Frauensportgruppe der SG das Gefühl der Leipziger Sportfeste aus DDR-Tagen wieder aufleben. Und er lotste die Turnerinnen des TSV Plauen nach Tobertitz, die ihr Motto kess auf dem Rücken ihrer T-Shirts trugen: "Wenn Turnen einfach wäre, dann würde man Fußball dazu sagen."

Bericht aus der "Freien Presse" von Dienstag, dem 13. Juni 2006 FOTO: Ellen Liebner