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+++Tag der Vogtländer steigt 2009 in Reuth +++
Landrat Tassilo Lenk verkündet Überraschung zum 10. Weiß-Grünen Kinderfetival Kleines Dorf nahe Thüringen und Bayern füllt die Lücke
Reuth. Der "Tag der Vogtländer" 2009 findet in Reuth statt. Das verkündigte Landrat Tassilo Lenk (CDU) am Samstag vor den Gästen während des 10. Weiß-Grünen Kinderfestivals im Reuther Festzelt.
Zugleich zeigte er sich beeindruckt von der Veranstaltung selbst. "Kinder sollen sich mit Brauchtum befassen", so Lenk. Dabei finde sich im Vogtland ein hervorragendes Vorbild in Sachen Volksmusik, die Hit-Familie Hertel. Deren Kopf Eberhard Hertel zeichnet seit Jahren für die Präsentation des Festivals verantwortlich. Nach einer nachträglichen Gratulation für Christian Gebhardt, dem Gewinner des Weiß-Grünen Kinderfestivals 2000, der kürzlich 18 Jahre jung wurde, erklärte Lenk, wie es zur Vergabe des "Tages der Vogtländer" nach Reuth kam. "Für 2009 gab es eine Lücke." Während das große Vogtlandfest 2010 an ein großes Ereignis in der Region
angebunden werden kann, gab es für kommendes Jahr zunächst keine Bewerber, informierte Lenk. Reuths Bürgermeister Ulrich Lupart beriet mit seinem Gemeinderat und bekommt den Vogtlandtag 2009 nach Reuth.
"Ich bin baff und freue mich. Nächstes Jahr will das kleine Reuth der Welt zeigen, was es leisten kann", so Lupart. Als geschichtsinteressierter Zeitgenosse kündigte er auch an, dass sich möglicherweise eine geschickte Verbindung der Jahreszahlen 1209 und 2009 herstellen lasse. Denn 2009 sei das Vogtland gegründet worden, was ja bekanntermaßen aus dem sächsischen und bayerischen Vogtland besteht. Und 2009 ist der "Tag der Vogtländer" in Reuth, einer kleinen sächsischen Gemeinde, die Thüringen und Bayern ganz nah ist.

Bericht aus der "Freien Presse" von Montag, dem 25. August 2008 - (von Kathrin Beier)
 
+++ Scheck für Waldbad Rodau +++
Herr Lupart überreicht Herrn Prager den Scheck (bitte klicken)
In der Gemeinderatssitzung am 08.04.2008 wurde beschlossen, dass die Gemeinde Reuth an die Gemeinde Leubnitz nach der Eröffnung des Waldbades Rodau einen einmaligen Zuschuss von 1000,- € für das Bad übergibt.
Herr Prager bedankt sich herzlich (bitte klicken)
Am Donnerstag, dem 05.06.2008 fand diese Übergabe durch Bürgermeister, Herrn Lupart, an Bürgermeister, Herrn Prager, im Waldbad Rodau statt. Herr Gemeinhardt aus Plauen, der Betreiber des Waldbades war ebenfalls anwesend. Herr Prager bedankte sich im Namen der Gemeinde Leubnitz für diesen Scheck und war sehr beeindruckt über die Geste des geimein-samen Zusammenhalts der Gemeinden. (B.M./Fotos: Brigitte Meier)
 
Im Sishu Bhavan Kinderheim in Kalkutta, Indien, gibt es einen Spruch, den Mutter Theresa selbst dort angebracht hat. Dort ist zu lesen:
Die Menschen sind unvernünftig, unlogisch und egoistisch,
LIEBE SIE TROTZDEM.

Wenn du Gutes tust, werden sie dir selbstsüchtige, eigennützige Motive vorwerfen,
TUE TROTZDEM GUTES.

Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und echte Feinde,
HABE TROTZDEM ERFOLG.

Das Gute, das du heute tust, wird morgen vergessen sein,
TUE TROTZDEM GUTES.

Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verletzbar,
SEI TROTZDEM OFFEN UND EHRLICH.

Was du über Jahre aufgebaut hast, kann über Nacht zerstört werden,
BAUE TROTZDEM.

Menschen brauchen wirklich Hilfe, mögen dich aber angreifen, wenn du ihnen hilfst,
HILF IHNEN TROTZDEM.

Gib der Welt dein Bestes uns sie wird dich dafür ins Gesicht treten,
GIB DER WELT TROTZDEM DEIN BESTES.
 
Bellen mit Format in Reuther Halle
Friedhold Viehweg mit seiner Altdeutschen Schäferhündin Peggy Reuth. Zum dritten Mal fand am Sonntag in der Reuther Turnhalle eine Rassehundeschau statt. In der Halle und auf der Wiese davor wurden die Mitteleuropasieger 2007 ermittelt. Teilgenommen haben 130 Tiere in 60 Rassen, im Alter von drei Monaten bis 14 Jahren. "Das Startalter der Tiere ist nach oben offen", so die 41-jährige Gabriele Krauß. Die Frankenbergerin fungierte als Wettkampfleiterin. Organisator war die Spezialzuchtgemeinschaft Teckel Berlin. Die Tiere kamen aus ganz Deutschland und Tschechien. Aus dem Vogtland waren Mensch-Tier-Paare aus Plauen, Rodewisch, Kobitzschwalde, Klingenthal, Oelsnitz, Reinhardtswalde, Mechelgrün und Auerbach dabei. Bewertet wurden der Gang der Vierbeiner, die Zähne und die Anatomie des Körpers. Bewertet haben die internationalen Zuchtrichter Natalia
Brampton (Russland) und Bob Brampton (England) die Tiere. Ermittelt wurden Sieger in zwölf Klassen und es gab Pokale für die Rassesieger. Für jeden gab es eine Teilnehmerurkunde.
Friedhold Viehweg (Foto) aus Reinhardtswalde mit Peggy vom Nordplatz. Das Tier ist vier Jahre alt und erhielt ein "sg", ein "Sehr gut". Viehweg war zum dritten Mal bei der Rassehundeschau in Reuth mit Peggy dabei. Im ersten Jahr war das Tier Welpenbester und im Vorjahr zweiter seiner Rasse. "Peggy ist ein Haus- und Hofhund. Wir beteiligen uns aber gerne an den Wettkampf bei dem schönen Wetter. Und seit Herr Lupart hier Bürgermeister ist, da ist endlich was los in Reuth", lobt der 65-jährige ehemalige Tierpfleger.

Bericht aus dem "Vogtland-Anzeiger" von Dienstag, dem 18. September 2007 - Foto und Artikel: j. st.
Margarethe Bley und Niclas Fock taufen Sultan
Reuth. Für Reuths älteste Bürgerin Margarethe Bley war das gestern ein Tag wie noch keiner zuvor in ihrem 90-jährigen Leben. Die Frau durfte während der Vorstellung des Cirkus Renz ein vor sechs Wochen geborenes Kamel taufen. Die Frau tat dies mit einigen Spritzern Sekt ganz zünftig. Fortan hört der Spross von Vater Ali und Mutter Suleika auf den Namen Sultan. Im gut besuchten Zirkusrund hatten über 100 Besucher, zumeist Kinder aus Reuth und Umgebung, Platz gefunden. Sie verfolgten die Darbietungen des Vier-Personen-Familienunternehmens und seiner Tiere. Einer im Zuschauer-Rund, Nicklas Fock aus Tobertitz, fühlte sich gestern Nachmittag als Glückspilz. Von ihm stammte der Namens-vorschlag "Sultan". Die Knirpse im Reuther Kindergarten hatten sich schon Tage vor dem Besuch der Vorstellung Namensvorschläge für den Nachwuchs bei den Kamelen

ausgedacht. Und Reuths Bürgermeister Ulrich Lupart blieb es vorbehalten, aus dem Lostopf mit sämtlichen Vorschlägen den von Nicklas zu ziehen. Zur Belohnung wurde der Junge für kurze Zeit auf ein erwachsenes Kamel gehievt, was er halb ängstlich und zu anderen Hälfte aber voller Stolz genoss. Heute zieht der Zirkus weiter ins benachbarte Gefell. Bevor der Cirkus Renz nach Reuth gekommen war, hatte es in Schöneck gastiert. (ach)

Bericht aus der "Freien Presse" von Freitag, dem 04. Mai 2007 - Foto: Ellen Liebner/Fotos unten: Brigitte Meier

 
Neuer Multicar für Gemeinde Reuth
Reuth. Ein funkelnagelneuer Multicar traf gestern in Reuth ein. Bürgermeister Ulrich Lupart bekam ihn von Marcel Drust von der Firma Scholz Fahrzeugteile/Multicar überreicht. Erste prüfende Blicke warfen Franz, Pia, Erik und Toni (v. l.) vom Reuther Kindergarten darauf. Als Dankeschön bekamen sie einen Spielmulticar. Die Anschaffung des grünen Autos kostete die Gemeinde 55.000 Euro. Die Investition wurde notwendig, da der alte Multicar 22 Jahre alt ist und viele Rostteile aufweist. Demnächst soll das alte Gefährt verkauft
werden. Das neue Fahrzeug darf fast ausschließlich Gemeindevorarbeiter Steffen Oheim bedienen. Vorerst sind nur schonende Arbeiten wie Transport von Materialien geplant. Im Winter stehen härtere Aufgaben aus: Schnee muss geräumt und Wege gestreut werden.

Bericht aus der "Freien Presse" von Freitag, dem 06. Oktober 2006 - Foto: Ellen Liebner
 
Kernige Idee kommt an: Pflaumenkuchenessen

ein Kuchen leckerer als der andere
Die letzten in der Schlange gehen leer aus. Ingrid Gerisch (links), verkaufte, Renate Finkenwirth konnte noch zwei Stückchen erwerben. Auch Reuths Ex-Bürgermeister DLothar Hertel erhielt frischen Kuchen. In seiner Amtszeit waren die meisten der Bäume gepflanzt worden - Foto: Ellen Liebner

Statt 50 kreuzen 250 hungrige Gäste auf - Eberhard Hertel als Überraschungsgast

Thossen. Genau so überrumpelt wie die Öffentlichkeit von Stefanies überraschenden Hochzeitstermin standen gestern die Organisatoren des großen Thossener Pflaumenkuchen-essens da. Statt der erwartenden 30 bis 50 Leute bevölkerten rund 250 hungrige Leckermäuler die Wiese in Nachbarschaft zu der denkmalgeschützten Schmiede und dem kleinen Gotteshaus.
Der Organisator der Pflaumenkuchenparty, Ulrich Lupart, und seine rechte Hand Carla Kießling rauften sich deswegen noch lange nicht die Haare. Binnen einer Viertelstunde waren elf leckere Pflaumenkuchen von den Besuchern verputzt.
Das Gros, wie beispielsweise Erika Wenzel und ihr Begleiter, reiste übrigens aus Plauen an. "Sehr gut", beurteilte die Frau ihre Kostprobe. Tischnachbarn, egal ob sie Pflaumenkuchen mit Mandeln, Rosinen oder Streuseln verspeisten, stimmten in den Lobgesang ein.
Fleißige Backfrauen nicht nur aus Reuth und seinen Ortsteilen hatten das ihre getan. Zwei der Kuchen waren aus Oelsnitz importiert. Absender: Bürgermeistergattin Regina Lupart und Elisabeth Hertel, die Mutter Stefanies. Trotz allem, der Vorrat reichte bei weitem nicht.
Flugs organisierten Lupart/Kießling einen Pflaumenkuchen-Shuttle zu einer Reuther Bäckerei. Aber auch dort waren die Vorräte mit acht weiteren duften-den Blechen bald erschöpft. So blieb für den nicht unerheblichen Rest immerhin noch Hefe-teig, bestrichen mit Pflaumenmus. Den Ließ sich auch Eberhard Hertel schmecken, der von einem sich auf den Bänken drängelnden Publikum mit herzlichem Applaus begrüßt wurde. Mit dem "Vugelbeerbaam" erinnerte der Star singend, dass es hierzulande beileibe nicht nur Pflaumenbäume gibt.
"Das war gut, aber noch nicht sehr gut", blickte Lupart gegenüber "Freie Presse" zurück und zugleich voraus. 2007 will er "diese Pflaumenkuchengeschichte" richtig aufziehen. Dann soll auch der diesmal schon angekündigte Kai Pflaume mit von der Partie bei der Party sein. Und vor allem soll es keinem Besucher passieren, dass er - wie der Berichterstatter - ohne Kostprobe nach Hause schleichen und eine kernige Geschichte schreiben soll.
(Georg Bachmann)

Bericht aus der "Freien Presse" von Donnerstag, dem 27. September 2006
 
Kuchenbleche ruckzuck leer

für Eberhard Hertel gab es leider nur noch Pflaumen Eine Kostprobe gefällig? Ulrich Lupart reichte eine Schüssel Pflaumen an Eberhard Hertel weiter, nachdem auch dieser von dem Kuchen nichts mehr abbekam. "Macht nichts, meine Frau bäckt öfters", nahm es Hertel gelassen. Julian, der mit seiner Oma beim Pflaumenfest was, durfte sich nicht nur den Bauch voll schlagen, sondern auch Stolz ein Autogramm mitnehmen.
FOTO: T.VOIGT

THOSSEN. Eifrig die Werbetrommel rühren und schon klappt die Sache: Beim Pflaumenfest in Thossen blieben vorgestern weder die fleißigen Bäcker auf ihren Pflaumenkuchen noch das Dorf auf seinen zahlreich von den Bäumen gepflückten blauen Früchten sitzen: "So was habe ich mir nicht träumen lassen", sagte ein begeisterter Bürgermeister Ulrich Lupart. "In ganz kurzer Zeit waren die 13 Pflaumenkuchen ratzputz alle."
Die Leute haben Schlange gestanden, um sich ein Stückchen der selbstgebackenen Köstlichkeiten zu sichern. "Da sah einer verlockender aus als der andere", frotzelnden jene, die ein Stückchen abbekamen. Wer nicht gleich vom Anfang an beim Fest sein konnte, machte ein langes Gesicht. Auch die mit Pflaumenmus bestrichenen Brote waren schneller weg als die sprichwörtlichen heißen Semmeln. Und wer glaubte, dass die frisch gepflückten Pflaumen keine Abnehmer finden würden, sah sich ebenfalls getäuscht. "Wir hätten Bestellungen aufnehmen sollen",
sagte eine der Entehelferinnen aus dem Reuther Gemeindeamt, Gerda Hahn, "denn an den Bäumen hängen noch immer genügend Pflaumen". Der Pflaumenkuchen der Thossnerin ist übrigens schon legendär. Jedes Jahr zum Festival Mitte Europa bäckt sie ihn - und alle sind begeistert.
Rund 300 Besucher seien auf dem Dorffest - zehn Jahre sind seit den letzten vergangen - gezählt worden. "Darauf waren wir nicht gefasst", so Lupart und versprach sogleich eine Wiederholung im nächsten Jahr. "Dann werden wir nicht nur mehr Kuchen backen, sondern bis zum Pflaumenschnaps alles in Angebot haben, was aus den Früchten gemacht werden kann", sagte der Bürgermeister.
Und auch jene, die auf ein Zusammentreffen mit dem Fernsehmoderatoren Kai Pflaume ge-hofft hatten, tröstete Lupart: "Der hat seine Teilnahme mir fürs nächste Jahr zugesichert. Da kommt er bestimmt."
Auf den Weg nach Thossen machte sich Eberhard Hertel. Seine Frau Elisabeth hatte sich auch in die Küche gestellt und Pflaumenkuchen gebacken. Viele Fragen musste Eberhard Hertel beantworten, nachdem am gleichen Tag die Nachricht von Stefanies uns Stefans Hochzeit publik wurde.
Ebenso zahlreich waren die Glückwünsche an das frisch vermählte Paar, das so mancher hoffte, beim Pflaumenfest sehen zu können. Weil dem nicht so war, wurde Eberhard, wie er von vielen gerufen wurde, zu einem Liedchen aufgefordert. M.T.

Bericht aus dem "Vogtland - Anzeiger" von Donnerstag, dem 28. September 2006
 
André gewinnt Kinderfestival


Glücklich und stolz war André Schädlich nach seinem Sieg. Als Preis gab es unter anderem eine Bonsai-Linde - sozusagen als bleibende Erinnerung an das Reuther Lindenfest.
- FOTO: Andreas Wetzel

Achtjähriger überzeugt bei Volksmusikveranstaltung in Reuth Zuschauer und Jury

Reuth/Coschütz. André Schädlich aus dem Elsterberger Ortsteil Coschütz hat am Samstagnachmittag das "Weiß-Grüne Kinderfestival der Volksmusik" in Reuth gewonnen. Die Veranstaltung, die Teil der traditionell im sächsischen Bischofswerda ausgetragenen Weiß-Grünen Hitparade der Volksmusik für Erwachsene ist, war heuer erstmals in das Reuther Lindenfest eingebunden. Zwölf Kinder und Jugendliche aus sechs Bundesländern nahmen teil. Platz zwei und drei gingen an Vrenie Scheiter aus Raguhn in Sachsen-Anhalt und Franciska Fischer aus Olbernhau im Erzgebirge.
Der achtjährige Coschützer war der einzige Junge und überzeugte mit seinen beiden Titeln "Ich bin a klaaner Musikant" und "Do schnall iech mir de Schneeschuh naa" nicht nur die Jury, sondern auch die rund 600 Gäste im restlos gefüllten Festzelt. Neben dem Haupt- bekam er gleichzeitig den Publikumspreis.
André gehört zur Coschützer Gruppe Die Lachtaler, zu derneben Schwester Nicole (19) noch Vater Uwe Schädlich (45) und Patenonkel Siegmar Diezel (52) zählen. "Wir werden ihn natürlich jetzt kräftig auf seinem Weg unterstützen", sagte Uwe Schädlich nach der Veranstaltung voller Stolz auf den Sohn.
Dass sich das lohnt, davon ist Eberhard Hertel überzeugt, der durch das Programm führte: "André muss aber noch seine Schüchternheit ablegen, doch das wird. Beim Toni von den Randfichten war es anfangs auch nicht viel anders", so der erfahrene Volksmusikstar zur Zukunft des jungen Coschützers. Zuversichtlich ist auch Reuths Bürgermeister Ulrich Lupart (DSU), der das Festival in sein Dorf geholt hatte, dass es dafür 2007 in Reuth eine Wiederholung gibt: "Das klappt bestimmt, schließlich war es ein Erfolg." Für den wuselte Lupart die ganze Zeit emsig hinter und auf der Bühne umher, schaute nach, dass alles funktioniert und sorgte für Überraschungen. So durften Christian Gebhardt und Romy, das inzwischen erfolgreiche Nachwuchs-Duo der Volksmusik-Szene vor ihrem Auftritt im Rahmenprogramm des Wettbewerbs auf einem Kamel ins Zelt reiten. Das Tier hatte sich Lupart spontan von einem nebenan gastierenden Zirkus ausgeborgt. Und für die Wettbewerbsteilnehmer wurde nach getaner Arbeit eine Fahrt durchs Dorf organisiert; in einer weißen Stretchlimousine samt Chauffeur in Uniform.
Für André Schädlich war gestern bereits wieder Singen angesagt. Die Lachtaler bereicherten das Programm bei Elsterbergs Heimatfest.

Bericht aus der "Freien Presse" von Montag, dem 28. August 2006


Pausaer überlässt Reuthern seine Linde
Martin Dietzsch nimmt Abschied von seiner Linde Sieger der Kinderfestivals der Volksmusik erhält Baum

Pausa/Reuth.
Der Pausaer Martin Dietzsch unterstützt die Reuther bei ihrem diesjährigen Lindenfest. Er verkauft ihnen mit leichtem Zähneknirschen seine einzige Linde, die seit 10 Jahren in seinem Garten gedeiht. Es handelt sich, genau gesagt, um eine Bonsai-Sommerlinde. Den Mini-Baum soll der Sieger des Weiß-Grünen Kinderfestivals der Volksmusik überreicht bekommen. .... Vor zehn Jahren hat er den Baum von einem Bekannten aus München bekommen. Der Stamm
der Sommerlinde war damals nicht dicker als ein kleiner Finger gewesen. Geschätztes Alter: 20 Jahre. In den vergangenen Jahren goss, düngte und schnitt der 54-jährige die Pflanze regelmäßig. Nun ist sie satte 50 Zentimeter hoch und 60 cm breit. ....
"Hoffentlich freut sich die- oder derjenige darüber. Bei der heutigen Computergeneration bin ich mir nicht so sicher" zweifelt der Mittelschullehrer. Eines steht fest:"Ich binde an die Pflanze Zettel mit Pflegehinweisen. Da kann dann nichts schief gehen.", hofft er.
.... Das Reuther Wahrzeichen im Mini-Format soll den Gewinner an seinen Sieg beim Reuther Lindenfest zeitlebens erinnern. Als Hauptpreis winkt ihm eine Aufnahme im Plauener Saxonia Tonstudio.

Bericht aus der "Freien Presse" von Donnerstag, dem 17. August 2006 FOTO: Ellen Liebner
 
Weiß-Grünes Kinderfestival

bitte klicken:
Eberhard Hertel, Saxonia-Boss Christian Seifert und der Reuhter Bürgermeister Ulrich Lupart
Am 26. August 2006 lädt Eberhard Hertel wieder alle jungen Musikanten und Musikantinnen zu einem "Weiß-Grünen Kinderfestival" nach Reuth im Vogtland ein.
Zum Vortrag kommen zwei Titel, die in deutscher Sprache dargeboten werden müssen. Eine Jury wählt aus den eingereichten Bewerbungen maximal 12 Teilnehmer aus. Der Sieger erhält einen Pokal und eine kostenlose Studioaufnahme. Unabhängig von der Jury wird auch ein Publikumsliebling ermittelt.

Foto und Text aus dem österreichischen Musikmagazin
"Alpen Star", Ausgabe Nr. 7/8 * Juli/August 06
 
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