Monat: März 2018

Reuth im Vogtland liegt westlich von Plauen, ganz idyllisch am Übergang zu der Kuppenlandschaft im Mittelvogtland. Markantester Punkt der Gemeinde Reuth ist die in 584 m Höhe gelegene „Reuther Linde“. Dieser einzeln auf dem Hügel gewachsene Baum ist weithin zu sehen. Bei guten Sichtverhältnissen reicht der Blick des Wanderers von hier aus über das gesamte Vogtland bis ins Erzgebirge. Zu sehen ist der Kapellenberg, der an der Grenze zum Egerland liegt, der Aschberg neben Klingenthal und der Kuhberg neben Netzschkau.

Reuth ist heute ein Ortsteil von Weischlitz der Gemeinde im Vogtlandkreis in Sachsen.Diese Gemeinde im Vogtland wurde am 1. Januar 2017 der Gemeinde Weischlitz ein gemeindet. Reuth  bildete mit Weischlitz vor der Eingemeindung eine Verwaltungsgemeinschaft Weischlitz.Die Ortsteile die der Gemeinde Reuth zum Zeitpunkt ihrer Eingemeindung angehörten waren: Dehles, Reinhardtswalde, Mißlareuth, Reuth, Schönlind, Toberlitz, Thossen.

Verglichen mit den umliegenden Orten ist Reuth im Vogtland relativ jung. Es wurde erst Anfang 16. Jahrhunderts zum ersten Mal dokumentiert. Auffallend ist der Name des Ortes, der einen durch Rodung entstandenen freien Platz bezeichet. Der Ortsname ist tatsächlich aus dem Wort „gerodet“ abgeleitet und deutet auf die Entstehung des Ortes hin. Reuth war vor ihrer Eingemeindung nach Mühltroff im Freistaat Sachsen eine de am westlichsten gelegenen Gemeinde.

Angrenzende Städte sind Gefell und Tanna gelegen im Saale-Orla-Kreis von Thüringen. In der Nähe befindet sich auch die Landesgrenze Bayerns mit ihren beiden Gemeinden Töpen und Feilitzsch im Landkreis Hof. In Reuth ist die Welt in Ordnung und das Leben macht in mitten des Vogtlandes einfach Spaß!